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Zur Fahnenweihe

Sehr geehrte Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr ...(Ortsname). .. als mich Ihr Wehführer Kamerad ....................................  bat, die Fahne der Freiwilligen Feuerwehr ...(Ortsname). .. zu weihen, sagte ich selbstverständlich und spontan zu.

 Ich möchte mich auf diesem Wege für die zuteil gewordene Ehre recht herzlich bedanken. Als wir uns jedoch zu einem Vorbereitungsgespräch trafen und über die Art und Durchführung einer solchen Weihe Gedanken machten, stellte ich mir die Frage, ist es überhaupt zeitgemäß einen solchen Akt zu vollziehen.

 In der Zeit, in der Kriege, Hungersnöte und Naturkatastrophen das Weltgeschehen beherrschen.

 In einer politisch sehr angespannten Situation, in einer Zeit, in der die Aufgabenstruktur der Freiwilligen Feuerwehren grundlegend geändert wird und eine neue Organisationsform gefunden werden muss, in einer Zeit, in der die Finanzierung und somit auch die Existenz der Feuerwehren in Frage gestellt werden kann, in einer Zeit, in der man vielerorts die Notwendigkeit der Feuerwehren in Frage stellt, wobei hier festgestellt werden muss, dass es doch die Freiwilligen Feuerwehren sind, die sich bereits der neuen Situation in vielfältiger Weise gestellt hassen, um ihren Mitbürger aus der Not zu helfen und des nächsten Hass und Gut zu schützen.

Dieses wird besonders im Bereich der Ausbildung verdeutlicht, wo man sich mit moderner Kommunikation, Gefahrenasswehr bei Gefahrgutunfällen, technischer Hilfeleistung, Rettungsdienst und Brandbekämpfung auseinandersetzt.

 Wenn man heute davon spricht, dass die Einsätze der Technischen Hilfeleistung, die der Brandbekämpfung überwiegen, so heiBt es nicht, dass heute insgesamt weniger Brandeinsätze zu verzeichnen sind, sondern dass durch die Aufgabenvielfalt der Freiwilligen Feuerwehren ein wesentlich höheres Einsatzaufkommen zu Buche schlügt.

 Diese untermauert die Notwendigkeit einer jeden Freiwilligen Feuerwehr.

 Und gerade aus den eben genannten Gründen halte ich es für notwendig, auch den kulturellen Teil unserer Feuerwehren zu unterstützen und zu fördern, denn in einer dör?ichen Gemeinschaft ist die Existenz einer Freiwilligen Feuerwehr auch Garant für Historik und Kultur.

 Eine Wertschätzung für unsere soziale Gemeinschaft, die niemand zu bewerten vermag. Um diese Wertschätzung sichtbar zu machen, beschlossen die Herren des Vereinsvorstandes, eine ……(Fahne, Standarte, Banner)……. für die Freiwillige Feuerwehr ...(Ortsname). .. zu beschaffen und sie anschließend weihen zu lassen. Mit der ……(Fahne, Standarte, Banner)……. erhalten alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ...(Ortsname). .. einen Mittelpunkt, dem sich insbesondere diejenigen zu wenden, die dem Gemeindewohl freiwillig, ehrenamtlich, selbstlos und uneigennützig dienen und sich um die kameradschaftliche Verbundenheit aller Mitglieder bemühen.

Die ……(Fahne, Standarte, Banner)……. wird von Stund‘ an die Geschicke der Wehr begleiten. In der Zeit der dienstlichen Inanspruchnahme der Feuerwehrmänner, sei im Einsatz oder sei es im Ausbildungsdienst, umsorgen die Lebensgefährten unserer Feuerwehrkameraden die Familie, behüten das Haus und Hof. Still, fast selbstverständlich bekennen sie sich zu der tätigen Nächstenliebe, dafür sei ihnen recht herzlichen Dank gesagt.

 Einen weiteren Gruß widme ich der alten Fahne……(Fahne, Standarte, Banner)……., die der neuen ……(Fahne, Standarte, Banner)……. das Geleit in die Zukunft geben will.

 „Ich bitte, den Paten die……(Fahne, Standarte, Banner)…….,  zu enthüllen!“ -

 Von alters her war es üblich, die Ideale gleichgesinnter Menschen oder deren Gruppierung durch Symbole sichtbar auf einer Fahne oder Standarte zu gestalten und dies der Öffentlichkeit zu zeigen.

 Wird eine ……(Fahne, Standarte, Banner)…….  hoch über die Getreuen gehoben, dem Winde ausgesetzt, beschützt von den Begleitern, so bedeutet das die Existenz, Stolz und Ehre dieser Gruppe und weist auf den Willen zur Erfüllung der sinnbildlichen Ideale. Die gut sichtbar gehaltene ……(Fahne, Standarte, Banner)……. ist außerdem das Zeichen des Sammelpunktes der Mitglieder dieser vom gemeinsamen Geist getragenen Vereinigung.

Wird die ……(Fahne, Standarte, Banner)…….  einmal gesenkt, so berührt dieser Vorgang die Seelen der sich zu ihr Bekennenden. Alle Bürger sollen jeder Fahne oder Standarte durch ihren Gmß die Ehre erweisen.

 „Ich bitte nun die Fahnen, sich zueinander so zu zuneigen, so dass die Tücher sich berühren. "

 Ich weihe nun diese ……(Fahne, Standarte, Banner)…….  mit dem Vermächtnis, dass sich immer in ……(Fahne, Standarte, Banner)…….  Menschen sich bereit finden, freiwillig der Allgemeinheit zu dienen, diese edle Gewinnung weiterzutragen, um den Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehr zu sichern, zum Wohle aller Bürger unserer Heimat.

            Freiwilligkeit - ein edler Hort,

            Disziplin - am rechten Ort,

            Kameradschaft - groß geschrieben,

                Einfachheit - wir alle lieben,

              Wahrheit - stets in allen Dingen,

            Selbstvertrauen - und es wird gelingen.

 

Diese Worte mochten die Herzen der Mitglieder und Anwesenden erreichen und alle verbinden, die sich zu den Idealen dieser Vereinigung bekennen.

                                       Hymne

 Beschreibund der ……(Fahne, Standarte, Banner)…….,  :

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 Nachwort:

Auch ich gratuliere der Wehr zu ihrem höchsten Kleinod, wünsche der Freiwilligen Feuerwehr in ...(Ortsname). ..   sowie allen hier lebenden Menschen eine glückliche, schadensfreie Zukunft.